Armer Barry Manilow oder musik. Richter?

 

 

Jeder, der schon mal Rolf Zuckowski oder Heino in der Dauerschleife hören musste, weiß, wie einem Musik den Tag versauen kann. Ein Richter in den USA hat sich nun diesen Umstand bei der Bestrafung von Menschen zu Nutze gemacht, die zu laut waren. Anstatt einer Geldstrafe müssen sie Musik hören und zwar eine Stunde lang.

Eine Stunde lang Musik in voller Lautstärke, von Barry Manilow bis zum nervigem Kinderlied: Ein Richter in den USA hat eine neue Methode gefunden, Leute, die ihre Mitmenschen mit Lärm belästigen, in ihre Schranken zu verweisen.

Richter Paul Sacco hat sich zu der neuen Vorgehensweise entschlossen, nachdem er festgestellt hatte, dass die „Lärm-Täter“, die vor seinem Richterstuhl in Colorado landeten, auch nach einer Verurteilung ihre lautstarken Hobbys nicht einstellten und ihre Nachbarn weiter terrorisierten.

Weder Geldstrafen noch gemeinnützige Arbeit schien dem Richter ein probates Mittel, um die Täter davon abzuhalten weiter mit Bands lautstark zu proben oder die Stereoanlage bis zum Anschlag aufzudrehen. Immer wieder landeten die Wiederholungstäter vor dem Richterstuhl.

Also entschied Richter Sacco, die Unbelehrbaren mit ihren eigenen Waffen zu schlagen. „Wenn ich es mir so anschaue, ist das der richtige Weg, wie man diesen Menschen Manieren beibringt.“ Seit der Einführung des neuen Strafmaßes, soll die Rückfallquote bei den Lärmbelästigungen deutlich gesunken sein.

Besonders wichtig an der Strafe ist, dass die Täter die Musik, die sie zu hören bekommen, nicht gut finden. Aus diesem Grund sind einige Gerichtsmitarbeiter beim Vollzug der musikalischen Strafstunde anwesend und ändern sofort das Programm, wenn der Täter sich zu den Klängen der Musik allzu sehr entspannt.

27.11.08 09:17, kommentieren

Cross-Border

Die umstrittenen Cross-Border-Leasing-Verträge zum Müllheizkraftwerk und dem Wuppertaler Kanalnetz beschäftigten am Montagabend den Stadtrat – und setzten Emotionen frei. Während Oberbürgermeister Peter Jung (CDU) versprach, dass ein Ausstieg der Abfallwirtschafts Gesellschaft (AWG) aus dem Geschäft – das einige Millionen Euro kosten wird – keinerlei Auswirkungen auf die Gebühren in der Stadt haben werde, konterte der linke Stadtverordnete Gerd Peter Zielezinski und titulierte den Barwertvorteil des Leasing-Geschäfts, der immerhin 18 Millionen Euro betrug, als „Honorar zur Beihilfe zur Steuerhinterziehung“. Daraufhin drohte Jung mit juristischen Konsequenzen

Dies war der eigenwillige Höhepunkt einer Debatte, bei der es vor allem um die Frage ging, wie und ob der Stadtrat von der Verwaltung über die Geschäfte informiert worden war. Die Linke forderte mehr Transparenz, aber selbst andere Oppositionsparteien, wie etwa die FDP, vertraten den Standpunkt, korrekt informiert gewesen zu sein.

Dem konnte sich Peter Vorsteher, Fraktionssprecher der Grünen, nicht anschließen. „Das ist doch seltsam“, sagte er dazu, dass ihm nach eigener Aussage nichts von dem Urteil gegen das Leasing-Geschäft (die WZ berichtete) gesagt worden sei. „Warum bekomme ich solche Infos nicht rechtzeitig von der Verwaltung“, fragte Vorsteher. Kämmereichef Alfred Lobers antwortete: „Viele Dinge sind in den USA im Fluss. Das Urteil müssen wir erst auswerten, das braucht seine Zeit.“

In der nächsten Sitzung des Finanzausschusses soll dann die Politik über die Auswirkungen dieses Urteils – das übrigens vom Mai dieses Jahres ist – informiert werden. Aber: Bis Freitag muss entschieden sein, ob das Leasing-Geschäft aufgelöst wird. Die nächste Sitzung des Finanzausschusses ist jedoch erst später

1 Kommentar 26.11.08 13:19, kommentieren

Lügnerin

Da postet eine Bloggerin hier negativ und in ekelerregend beleidigender Weise über andere Leute, äußert sich dermaßen schlecht über ein Foto und stellt ein eigenes Foto als Vergleich ins Blog, welches angeblich sie selbst zeigen soll.

Das allerdings ist schlichtweg gelogen. Das Foto ist ein absolutes Fake und wurde von www.tierpix.de downgeloadet.

25.11.08 16:40, kommentieren